Ferienwohnung Peters bietet Ihnen eine Ferienwohnung innerhalb eines Einfamilienhauses in ausgesprochen schöner und ruhiger Lage in Bad Harzburg. Zwischen Golfplatz und Wildpark gelegen erreichen Sie von der Ferienwohnung innerhalb von acht Gehminuten das Zentrum von Bad Harzburg und in fünf Minuten den Hauptbahnhof. Das Haus ist kinderfreundlich mit grossem Garten inklusive Spiel & Liegewiese sowie eigenen Gartenmöbeln und einem Grillplatz. Hauseigene Parkplätze sind vorhanden. Die ganze obere Etage ist als Ferienwohnung ausgebaut, die Wohnfläche beträgt 60 m².
Rutsche fort – Wernigerode-Rochefort
Das Schloß Wernigerode stand früher südwestlich der heutigen Stelle, dort, wo noch heute die Reste der Harburg zu erkennen sind. Als sich der Hausstand vergrößerte und sich das Gebäude als zu eng und klein erwies, hätte das gräfliche Paar gern ein ganz neues und geräumigeres errichtet,
aber dazu reichten weder der jetzige Platz noch die Mittel aus. In ihrer Bedrängnis wandte sich die Schloßfrau an den Hausgeist, der zwar klein und häßlich gestaltet, aber von allen Schloßbewohnern wegen seiner Güte geliebt wurde.
Um Mitternacht ging sie auf den Dachboden, wo dieser seine Wohnung hatte und bat um Hilfe. Kaum hatte Sie die Bitte ausgesprochen, da zog ein wundersames K11ngen durch den Raum. Beruhigt legte sich die Gräfin ins Bett. Als sie am anderen Morgen den Fensterladen öffnete, rieb sie siech verwundert die Augen. Die ganze Umgebung schien verändert, tief untersich am Fuße des Berges sah sie die Häuser der Stadt Wernigerode liegen. In der Nacht hatte sich der Hausgeist gegen die Grundmauern gestemmt und das alte Schloß mit dem Zauberwort “Rutsche fort” nach dem jetzigen Platz hinübergeschoben.
Seitdem grüßt das Schloß weit in die Ebene hinein, freilich in erneuerter Gestalt.
Das Andenken an diese Begebenheit lebte noch lange fort in dem Namen “Wernigerode-Rochefort”, der aus dem Zauberwort “Rutsche fort” entstand.
Ferienwohnung Tschorn
Die Ferienwohnung befindet sich in reizvoller Landschaft im Tal der Holtemme. Am Waldrand gelegen bietet sich ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die nähere Umgebung. Fahrräder, Ski oder Schlitten können bei uns untergestellt werden. Einkaufsmöglichkeiten, Bäcker Gaststätte und Sportplatz sind in unmittelbarer Nähe. Der Hasseröder Ferienpark bietet ihnen ein Erlebnisbad, Sauna mit Wellnesslandschaft, Bowling und Billardzentrum. Haltestellen für Citybus ( ist für Urlauber kostenlos) und Schmalspurbahn erreicht man zu Fuß in 5 min.
Der Untreuborn
Wie anderswo, so hatten sich in den schrecklichen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges auch die Bewohner des Harzes zusammengeschlossen, um ihre Heimat zu schützen und dem Feind durch mutige kleine Überfälle zu schaden. Eine starke Schar dieser Harzschützen hatte ihren ständigen Lagerplatz und Schlupfwinkel an einem damals in fast undurchdringichem Dickicht gelegenen Quell des Ramberges. Alle Anstrengungen der Feinde, sie zu vernichten, waren vergeblich. Da versuchten sie es mit Verrat. Sie bestachen elnen verworfenen Gesellen, der sich unter den Harzschützen befand, mit Gold und gaben ihm Gift, das er in jenen Brunnen schütten sollte. Er führte die verruchte Tat aus. Eines Morgens lagen die wackeren Harzschützen sämtlich vergiftet am Quell.
Seitdem heisst er der Untreuborn, und Friedrichsbrunn soll lange diesen Namen getragen haben.
Wie die Blankenburger ihr Trinkwasser bekamen
Ihr Trinkwasser, erzählte ein alter Harzer, verdanken die Blankenburger meinem Urahn. Dieser hatte die Obermühle in Pacht, sein Bruder drunten die Untermühle. Dem Untermüller fehlte es nicht an Arbeit; aber er gönnte keinem Menschen etwas und war neidisch auf seinen Bruder, der nach seiner Meinung mehr verdiente als er. Hatte er nicht genug Wasser, so behauptete er, sein Bruder hätte es abgeschützt, nur um ihm zu schaden. Es gab Brotneid und zuletzt bittere Feindschaft.
Als einstmals der Untermüller viel Wasser benötigte, ging er mit einer Hacke hinauf zum Teich, um dort Erdreich hinwegzuschüren, damit das Wasser stärker seiner Mühle zubrauste. Als er in voller Arbeit war, kam der Obermüller hinzu und machte ihm Vorwürfe über solch unerlaubtes Beginnen. Bald erscholl Schimpf auf Schimpf und fiel Schlag auf Schlag. Zuletzt hob der Untermüller die Hacke und erschlug den Bruder.
Da saß der Müller dann bald im Gefängnis, neben einem Bergmann, dem auch der Strick für begangene Missetaten gewiß war. Er jammerte, daß es ihn bitter reue und er alles gutmachen wolle an des Bruders Witwe. Der Bergmann hörte die Klagen seines Gefährten, hatte aber keine Reue, sondern nur Haß und Bitterkeit gegen alle Menschen, am meisten gegen seine Mitbürger.
“Wenn die wüßten, was ich ihnen zu Liebe tun könnte”, sagte er, wurden sie mich gern laufen lassen. “Aber sie sollen nichts Gutes von mir erfahren.” Solche Reden führte er täglich, bis ihn der Müller nach dem Sinn der Andeutung fragte. Zuletzt konnte der Bergmann nicht widerstehen und sagte, mit der Wassernot in Blankenburg wäre es zu Ende, wenn er reden würde.
Das erweckte des MülIers Lebensmut und Hoffnung. Er quälte den Bergmann so lange, bis dieser ihm den Ort beschrieb, von wo sie gutes Wasser für die Stadt haben konnten. Und als er’s erfahren hatte, sagte er es demBüttel, er konne der Stadt einen guten Dienst leisten, wenn· ihm das Leben geschenkt wurde. Der Büttel sagte es dem Burgermeister, und dieser beratschlagte mit dem.gesamten Rat, was zu tun sei. Als alle vernommen hatten, daß alle Wasser bekommen könnten für die Stadt da gelobten sie dem Muüller und dem Bergmann die Freiheit.
Diese schlugen nun einen Stollen, und bald hatteBlankenburg das schönste, klarste Wasser. Sie wurden freigelassen, und nun sorgte der Müller redlich für die Hinterlassenen seines Bruders.